Ich: Kolja - ich glaube, ich fress' Dich gleich auf.
Kolja (MamabistDuheuteeinbisschenblödBlick): Neeeein....
Kolja: Ich bin doch viel zu hart.
@ 2009-11-20 – 22:06:32
Ich: Kolja - ich glaube, ich fress' Dich gleich auf.
Kolja (MamabistDuheuteeinbisschenblödBlick): Neeeein....
Kolja: Ich bin doch viel zu hart.
@ 2009-11-20 – 22:03:54
Frisch gewaschene Bettwäsche, Teppische und andere Textilien werden statistisch gesehen deutlich häufiger nassgepinkelt, vollgespuckt oder mit diversen Speiseresten verziert als ungewaschene.
@ 2009-11-19 – 19:30:53
Ich: Kolja - ich glaube, wir müssen mal zum Arzt gehen.
Kolja: 'rum?!
Ich: Weil irgendetwas mit Deinen Ohren nicht stimmt.
Kolja: Warum?
Ich: Ich glaube, Du hörst irgendwie gar nicht richtig. Kann das sein?
Kolja: Hmmm. Ist da etwas drin? Ein Olivenkern?
(Ganz bestimmt sogar. Das würde einiges erklären.)
@ 2009-11-17 – 21:59:14
Wenn er noch ein einziges Mal die Titelmelodie von Niiiiels Hooolger---sssooooohn! singt, flippe ich aus. Nur mal so unter uns. (Und er weiß das.)
@ 2009-11-16 – 23:54:46
Irgendein Geräusch hat mich gerade aus dem Schlaf gerissen. Benommen horche ich in die Dunkelheit. Dabei stecke ich noch so sehr in meinem Traum fest, dass ich immer noch nicht genau weiß, was ich da eigentlich gerade höre. Nein, der Singsang kommt eindeutig aus dem Nebenzimmer. Mühsam wickele ich mich aus meiner Decke und während ich ins Kinderzimmer tappe, reibe ich mir immer noch die Augen. Immerhin stelle ich erleichtert fest, dass wenigstens meine Magenschmerzen verschwunden sind. Mir ist auch fast nicht mehr übel, aber ich finde, Kolja hätte wenigstens heute Nacht ein bisschen Rücksicht nehmen können. Möchtest Du was trinken, Spätzchen?, mir ist außerdem ein bisschen kalt.
Nein. Ich muss spucken. In die Toilette!, das Löwenkind rennt an mir vorbei. Offensichtlich hat mein Reaktionsvermögen den Nachtbus verpasst und klar denken kann ich auch immer noch nicht. Das Koljakind ist nämlich schon wieder auf dem Weg zurück ins Bett, bevor die Nachricht den Weg vonmeinem Ohr in mein Hirn geschafft hat. Da kommt nichts. Auch gut. Und so kratze ich den letzten kümmerlichen Rest Mütterlichkeit zusammen, decke mein Kind ordentlich zu und murmele: Na, mein Kind? Falscher Alarm, wie?
Leider nicht. Eine halbe Stunde später geht es los und ich werde die nächsten sechzehn Stunden pendeln. Zwischen Waschmaschine und Kotzkind, Wäscheschrank und Kotzkind, Kotzkind und Dusche, Rechner und Kotzkind, Wäschetrockner und... na, Sie wissen schon. Im ganzen Haus hält sich der hartnäckige Duft von Reinigern, Waschpulver und Desinfektionsmittel. Allerdings ist alles besser als das, was vor den Reinigern, dem Waschpulver und dem Desinfektionsmittel war, versteht sich von selbst.
Gegen Nachmittag gibt es eine neue Facette im Ablauf - ich wechsele neuerdings auch Hosen. Tut mir leid, dass ich in die Hose gekotzt habe. Schulligung! (Nicht gekotzt, Spätzchen. Gekackt, geschissen, zu ambitioniert gepupst. Sagen wir: Upps, ein Unfall?)
Oberhalb meiner Nase herrscht gerade akutes Hochwasser. Häschen, Du bist erstaunlich. Sag' so was nicht, sonst fange ich gleich an zu heulen. Ich schniefe. Nein. Das darfst du nicht. Davon werde ich noch kränker. Ich wische mir irgendetwas aus dem Augenwinkel. Geht schon wieder. Mütter sind doch total bescheuert. Wenn Sie mich fragen.
Für die kommende Nacht sehe ich übrigens schwarz. Aber das nur nebenbei.
(Letzte Woche habe ich übrigens folgendes ausgerechnet: Das Kind hat in den letzten dreieinhalb Jahren nur zwei Mal gespuckt. Das macht einmal alle anderthalb Jahre. Also bleiben noch ungefähr zehn Mal, bis das Kind volljährig ist. Hätte ich vielleicht nicht machen sollen.)
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